Muss es immer ein Kampf sein?

Eine Gstetten reserviert für die Allgemeinheit – für alle – als Ergebnis des Stadtentwicklungsprozesses mit Masterplanwettbewerb. Damit ist alles auf Schiene. Wohl kaum.

Denn die << Freie Mitte >> am Nordbahnhof ist in Gefahr ihres einzigartigen Charakters beraubt zu werden. Ein Blick zum << Park am Gleisdreieck >> in Berlin zeigt Parallelen auf, Parallelen, die sich in Wien nicht wiederholen sollten.

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Mistkästen und Nistkübel

Der ORNITREFF Wien kommt im NOVEMBER 2017 ins Nordbahnviertel!stadtraum

Zeit: MONTAG, 27.11.2017, ab 17.00 Uhr c.t. bis 20 Uhr c.t…
Ort: NORDBAHNHALLE beim Wasserturm, Leystraße/Ecke Taborstraße
Postadresse: Innstraße 16, 1020 Wien
Anfahrtsadresse: Leystraße 157
siehe < https://www.nordbahnhalle.org/info/ >

Thema: Mistkästen und Nistkübel – Nistkasten-Workshop im 2. Bezirk

Veranstalter: bird.at TEAM
IG Lebenswerter Nordbahnhof nordbahnhof.blog
in Kooperation mit der „Nordbahn-Halle“ als Teil des F&E Projektes „Mischung: Nordbahnhof“

Gemeinsam was gutes tun: Wir schaffen Wohnraum für Vögel und andere Mitlebewesen. Wir werden Pläne und Literatur mitbringen.
Im Sinne des ‚care+repair‚ wollen wir möglichst vorhandenes Holz wiederverwenden. Rest- und Mistplatzholz („MISTKASTEN“) wird von uns organisiert, soweit verfügbar.

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Care & Repair

Zusammen mit dem Architekturzentrum Wien begleiten wir im Rahmen der Vienna Biennale das Projekt Care & Repair.

Es geht um eine Stadtentwicklung die nicht mehr tabula rasa macht und über alles drüberfährt, und alles bestehende kaputt macht.  Stadtentwicklung muss Vorhandenes aufgreifen und integrieren. Wir beschäftigen uns auch mit der Zukunft und stellen uns die Frage, wie wir spätere Fehler schon jetzt reparieren können.

Eine erste Veranstaltung war unsere Nordbahnhofvorlesung zum Thema Gemeinschaftsräume. In den nächsten Wochen finden sehr viele Veranstaltungen statt. Einen Überblick findet Ihr auf diesen Seiten:

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(c) Schreinerkastler

Nachlese zur Vorlesung – Die Freie Mitte

Die Nordbahnhofvorlesung zur Freien Mitte am 13.9. war wieder gut besucht und wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Gästen. Wir beschäftigten uns mit der Frage:

Wie wird aus der Gstettn eine Stadtwildnis?

Inputs kamen von

Peter Rippl, IG Lebenswerter Nordbahnhof, stellte unsere Projektidee Stadtwildnis Nordbahnhof vor.

ZWOPK | LANDSCHAFTSARCHITEKTEN – Sie erzählten von ihrer Arbeit am Grünzug Mühlgrund – Das Projekt der Stadt Wien ist ein gutes Vorbild für den Nordbahnhof.

Lina Streeruwitz – StudioVlay berichtete von ihrer Vision der Freien Mitte und zeigte vergleichbare, internationale Projekten aus Barcelona MUHBA Turó de la Rovira, Essen (Zeche Zollverein) und Berlin (Park am Gleisdreieck)

Um die Nachlese übersichtlich zu halten, haben wir die Beiträge wieder aufgeteilt:

Peter Rippl – von der Gstettn zur Stadtwildnis

StudioVlay – Die Freie Mitte und innovative Freiräume anderswo

zwoPK – der Grünzug Mühlgrund

 

 

 

 

 

(c) Schreinerkastler

Nachlese – von der Gstettn zur Stadtwildnis

Input Peter Rippl / IG Lebenswerter Nordbahnhof.

Ein Jahr Bürgerbeteiligung, 36 Menschen in den Arbeitsgruppen investierten sehr viel Zeit und Energie. Nahmen sich Urlaub oder verzichteten als Unternehmer auf Umsatz. Die Grätzlbeiräte der umliegenden Viertel waren eingebunden, Mieterbeirat vom Robert-Uhlir-Hof, sowie unsere IG Lebenswerter Nordbahnhof. Eine gute Übersicht bietet der Werkstattbericht 150, der MA18

Das Leitbild fand sehr viel Zustimmung. Die Freie Mitte war in der Bürgerbeteiligung das große Thema.
Damit ist man uns Bürger_innen mit der Umsetzung in der Pflicht.

Zwei Jahre Konkretisierung des Leitbildes innerhalb der Stadt Wien. Alle beteiligten Dienstellen wurden eingebunden. Sehr viele Arbeitsgruppen, sehr viel Zeit und Geld wurde investiert. Als Abschluss wurde das Leitbild in der  Stadtentwicklungskommission beschlossen und ein sehr umfangreiches Handbuch erstellt.
Damit ist sich die Stadt Wien selbst in der Pflicht.

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Der Grünzug Mühlgrund …

…das Vorbild für die Freie Mitte:

Für viele die den Nordbahnhof kennen, ist der Grünzug Mühlgrund das Vorbild in der Gestaltung und der Umsetzung. Deswegen haben wir Helge Schier von ZwoPK eingeladen.

Begonnen wurde hier schon 2002, mit dem Projekt Spielfelder Stadlau.

Spielfelder Stadlau
©zwopk

Als zukünftiges Stadterweiterungsgebiet sollte das ehemalige Feld bespielbar und vor allem für Jugendliche und Kinder aufgewertet werden. Die Umsetzung wurde gemeinsam mit Schulen und Vereinen der Umgebung geplant.

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Freie Mitte & innovative Freiräume anderswo

Lina Streeruwitz / Studiovlay stellt kurz das Konzept der Freien Mitte vor. Durch den Ressourcencoup – Einsparung von Straßeninfrastruktur & Nutzung vorhandener Strukturen – soll die großzügige Freifläche möglich gemacht werden.

Fotoalbum

Zusätzlich wird das bestehende Gelände genutzt, das ermöglicht eine sehr kostenschonende Umsetzung.

Für die Realisierung ist nicht mehr als ein visionärer Pragmatismus notwendig.

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Wechselkröten 2014

Die Wechselkröten waren bedingt durch den vorteilhaften Temperaturverlauf schon seit Ende März im Gebiet unterwegs. Aktuell ist nach den Regenfällen auch auf kleineren Lacken, die sich auf den Schotterflächen im NBHF Gelände gebildet haben, mit den rufenden Alttieren zu rechnen. Wie erfolgreich sie reproduzieren, wird eine spezielle Untersuchung zeigen. Beobachtungen bitte melden.

WICHTIG: Kaulquappen und Laich(-schnüre) unbedingt in den Becken und Lacken belassen. Das Entfernen ist ohne Genehmigung NICHT erlaubt!

Die Fotos wurden zum Großteil am und rund um den zukünftigen Gelände des Austria Campus gemacht. Sehr gut zu sehen ist der Versuch mit einem Krötenzaun die Einwanderung der Wechselkröten in das Baugebiet zu verhindern.

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