10 Antworten der Grünen Leopoldstadt

Antworten auf Fragen der IG Lebenswerter Nordbahnhof, Aug. 2016 durch Bezirksvorsteherstellvertreterin Uschi Lichtenegger

1. Die Bürgerbeteiligung 2013-2014 war ein großer Erfolg: Soll es Ihrer Meinung nach weitere Beteiligungsmöglichkeiten für BewohnerInnen des Nordbahnviertels geben? Haben Sie dazu Ideen?

Ja unbedingt. Das vom Stadtplanungsressort initiierte Bürgerbeteiligungsverfahren am Nordbahnhof (NBH) war beispielhaft. Wie erfolgreich, wird sich in der Umsetzung des letzten Teiles zeigen:

Wie gestalten wir die Freie Mitte? Auch hier gilt, Beteiligung der BürgerInnen hebt die Akzeptanz der Neugestaltung. Ich würde eine naturnahe Gestaltung im Sinne des Leitbildes und unter der MA 49 bevorzugen. Weiters wird es wichtig sein, dass die BürgerInnen bei der Straßenraumgestaltung der der Organisation des öffentlichen Verkehrs eingebunden werden: Stichwort Verlängerung der Straßenbahn bis Friedrich-Engels-Platz (Schnellbahn, U6).

Ein NBH-Beirat mit einer NBH-BewohnerIn soll in der letzten Entwicklungs-Phase die Interessen der BewohnerInnen vertreten. Wir Grünen fordern eine rasche Bekanntgabe des NBH-Beirates. Dieser Beirat soll Empfehlungen zur Qualitätskontrolle abgeben und zur Qualitätskontrolle dienen. Das Grätzel soll schließlich eine hohe städtebauliche Qualität aufweisen.

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Wechselkröten 2015

Die Saison 2015 brachte für unsere Wechselkrötenpopulation eine große Neuerung. Erstmals wurden die im

Wechselkröte in der Nacht nach Gewitter auf der Hochschotterfläche
Wechselkröte in der Nacht nach Gewitter auf der Hochschotterfläche

Bednarpark ablaichenden  Tiere in einer umfassenden Studie der Universität Wien individuell erfasst. Beginnend mit dem Wieder-Aktiv-Werden der Wechselkröten Ende März wurden die an die Parkbecken wandernden Tiere von vier Studierenden unter der Leitung von Dr. Leeb vom Department für Integrative Zoologie erforscht.

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Wechselkröten 2014

Die Wechselkröten waren bedingt durch den vorteilhaften Temperaturverlauf schon seit Ende März im Gebiet unterwegs. Aktuell ist nach den Regenfällen auch auf kleineren Lacken, die sich auf den Schotterflächen im NBHF Gelände gebildet haben, mit den rufenden Alttieren zu rechnen. Wie erfolgreich sie reproduzieren, wird eine spezielle Untersuchung zeigen. Beobachtungen bitte melden.

WICHTIG: Kaulquappen und Laich(-schnüre) unbedingt in den Becken und Lacken belassen. Das Entfernen ist ohne Genehmigung NICHT erlaubt!

Die Fotos wurden zum Großteil am und rund um den zukünftigen Gelände des Austria Campus gemacht. Sehr gut zu sehen ist der Versuch mit einem Krötenzaun die Einwanderung der Wechselkröten in das Baugebiet zu verhindern.

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Wechselkröten2014

Die Wechselkröten waren bedingt durch den vorteilhaften Temperaturverlauf schon seit Ende März im Gebiet unterwegs. Aktuell ist nach den Regenfällen auch auf kleineren Lacken, die sich auf den Schotterflächen im NBHF Gelände gebildet haben, mit den rufenden Alttieren zu rechnen. Wie erfolgreich sie reproduzieren, wird eine spezielle Untersuchung zeigen. Beobachtungen bitte melden.

WICHTIG: Kaulquappen und Laich(-schnüre) unbedingt in den Becken und Lacken belassen. Das Entfernen ist ohne Genehmigung NICHT erlaubt! Weitere Bilder aus dem Jahr 2014 sind hier in der Bilder-Gallerie.

Wechselkröten Kaulquappen
Wechselkröten Kaulquappen

Neuntöter am Nordbahnhof

Areal Neuntöter 2012

Im Mai 2012 konnte ich zu meiner Überraschung ein Pärchen des Neuntöters oder Rotrückenwürgers Lanius collurio am Nbhf-Gelände finden und in den folgenden Wochen „begleiten“. Es kam zur Brut und mind. 2-3 Jungwürger sind auch flügge geworden und dank des reichhaltigen Angebots an Heuschrecken offenbar gut gediehen.

Im Mai 2013 kam das Männchen aus dem südlichen Afrika wieder zurück. Im Jahr 2013 war in der Ankunftsperiode und auch danach im Juni sehr viel Regen. Das Weibchen oder ein anderes kam jedenfalls nicht zurück. Leider wurden auch im Frühjahr 2013 extrem viel Zugvögel an der Mittelmeerküste (in Ägypten) gefangen. Dadurch wäre der Verlust auch erklärbar.  Die Entwicklung der Heuschrecken hat sich auch um mind. einen Monat verspätet.

In weiterer Folge war das männchen noch im Mai zu sehen und ein Durchzügler kurz im August 2013.

Ausblick:

Dieser Nachweis stellt den Zentrumnächsten in Wien dar. Der Neuntöter ist auf offene Flächen mit Buschbeständen angewiesen, mit einer reichhaltigen Insektenwelt. Das findet er hier bei uns vor unseren  Fenstern vor.  Wie sich mit der neuen Gestaltung der Stadterweiterungsfläche (s. Beitrag zum Siegerprojekt) die zukünftigen Möglichkeiten von Neuntöter & Co. entwickeln werden, ist noch offen. Jedenfalls ist das Auftreten dieser weit ziehenden Vogelart eine Auszeichnung für unser Grätzl.

Ein paar Bilder aus 2012 und 2013: