Hochhäuser im Nordbahnviertel

Eine Freie Mitte und ein dichter Rand werden unser Viertel prägen. Von weitem werden besonders die Hochhäuser sichtbar sein. In der Bürgerbeteiligung zum Nordbahnhof waren die Hochhäuser natürlich auch Thema. Und es war jedem bewusst, der Umgang damit ist entscheidend. Nun sind die ersten 3 Wettbewerbe entschieden und werden am 29. Mai um 18:00 in der Nordbahnhalle präsentiert.

Ausstellung und Informationsveranstaltung „Hochhäuser im Nordbahnviertel“

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Es handelt sich dabei um die Baufelder 1 an der Nordbahnstraße und die Baufelder 8 & 6b_1 an der Bruno-Marek-Allee. Hier gab es Wettbewerbe und ein Qualitätssicherungsverfahren.

Am Bild ist gut erkennbar, dass die Hochhäuser immer zur Freien Mitte orientiert sind und so vom Straßenraum aus nicht so stark dominieren.  Baufeld 6 & 1 von gemeinnützigen Bauträger ÖVW und EGW Heimstätte entwickelt. D.h. es wird hier nicht gewinnorientiert gebaut. Die Preisklasse wird „Preiswertes Wohnen“ sein. Baufeld 8 entwickelt die Strabag Real Estate als freifinanziertes Objekt.

Wer vergleichbare Höhen sehen will, schaut am besten am Donaukanal, dort sind die Hochhäuser alle rund 75m.

Hier die Übersicht über die Baufelder:

Kurzbeschreibung des Wettbewerbs Baufeld 1 :

Hochhaus 60m

 

Kurzbeschreibung Wetttbewerb Baufeld 6B_1

Hochhaus 95m,

Kurzbeschreibung des Wettbewerbs Baufeld 8:

Hochhaus 60m

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(c) Schreinerkastler

Freie Mitte – am 25. April geht es los….

Plakat Freie Mitte

Präsentation und Information:
Mittwoch, 25. April 2018, 18 bis 20 Uhr Nordbahn-Halle.

Am 25. April geht es also los. Nun, ganz stimmt das nicht, denn los ging es bereits 2011, als StudiVlay über die Gstettn ging und sich dachte:

Was für ein Ort, viel zu Schade ihn komplett zu bebauen.

So entstand die Idee der „Freien Mitte“ und nun, 6 Jahre nach dem städtebaulichen Wettbewerb gibt es nun die erste Präsentation und Beteiligungsmöglichkeit zu der Gestaltung. Ob es gelingt hier das Potenzial des Freiraums zu heben? Wie es gehen kann haben wir mit unserem Projekt Stadtwildnis Nordbahnhof gezeigt. Was die Stadt Wien daraus macht, sehen wir am 25. April in der Nordbahnhalle.

Die Brücken vom Nordbahnhof

Der Nordbahnhof ist ein Ort zum Brückenschlagen. In einem älteren Artikel haben wir dazu schon etwas geschrieben. Unser Artikel dürfte die richtigen Leute erreicht haben. Heute am 1. April 2018 wurde in einer Nacht und Nebelaktion die erste Holzbrücke montiert.

Ganz nach dem Grundsatz der Wiener Stadtentwicklung „Frühes Grün“ wird nun die Stadtwildnis Nordbahnhof bereits durch diese Brücke verbunden. Auch für den Naturschutz ein wichtiges Zeichen. Immerhin bleiben so die Wanderwege für unsere süßen Wechselkröten aufrecht.
In Wien gibt es viele Holzbrücken, sie sind günstig, schauen gut aus und entsprechen natürlich dem Nachhaltigkeitsgedanken der Stadt. Lt. Infos der Stadtverwaltung kostet die Holzbrücke über die Taborstraße nur 350.000€. Ganz schön g’scheit, gell!

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Sicherheit kann ungesund sein! Teil 2/2

Wir sind in Gefahr. Tagtäglich. Im Straßenverkehr, zu Haus, überall. Wirklich? Weit gefehlt. Die größte Gefahr für unser Leben geht von uns selbst aus. Unser Lebensstil bestimmt wie gut und wie lange wir leben. Ein wichtiger Aspekt davon ist, wie wir uns im Alltag bewegen. Die Gestaltung des öffentlichen Raumes und des Grätzls arbeitet zumeist gegen unseren Bewegungsdrang – Beobachtungen aus dem Alltag im Nordbahnhofviertel von Beatrice Stude. Teil 2.
Weiterlesen „Sicherheit kann ungesund sein! Teil 2/2“

Sicherheit kann ungesund sein! Teil 1/2

Wir sind in Gefahr. Tagtäglich. Im Straßenverkehr, zu Haus, überall. Wirklich? Weit gefehlt. Die größte Gefahr für unser Leben geht von uns selbst aus. Unser Lebensstil bestimmt wie gut und wie lange wir leben. Ein wichtiger Aspekt davon ist, wie wir uns im Alltag bewegen. Die Gestaltung des öffentlichen Raumes und des Grätzls arbeitet zumeist gegen unseren Bewegungsdrang – Beobachtungen aus dem Alltag im Nordbahnhofviertel von Beatrice Stude. Teil 1.

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Es war einmal....

Schauen Sie nicht her, alles muß weg…

Es war einmal eine sehr nette, romantische Ecke am Nordbahnhof. Ein altes verfallenes Haus, zwei alte Tunnel, ein Pfad, eine alte Stiege.  Aktuell laufen gerade die Planungen, die diesen Bereich in die „Freie Mitte“ integrieren sollten. Aber dann ist etwas passiert…

 

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Qualitätsbeirat & Kickoff weitere Entwicklung

Eine der Forderungen aus der Bürgerbeteiligung zum Leitbild Nordbahnhof war die Begleitung des Entwicklungsprozesses durch einen Qualitätsbeirat. In den letzten Jahren haben wir uns immer wieder dafür eingesetzt und die Beteiligung von Bewohner_innen eingefordert.
Wir wurden, zusammen mit Vertretern des Mieterbeirats vom Robert-Uhlir-Hof,  schon vor längerer Zeit vom zur Teilnahme eingeladen.

Ende Jänner hat der Qualitätssicherungsbeirat seine Arbeit aufgenommen. Zusammen mit Fachexpert_innen, Vertreter_innen der Stadt Wien, dem Bezirk und dem Bauträgerkonsortium werden wir in den nächsten Jahren den Entwicklungsprozess begleiten und unsere Erfahrungen als Bewohner_innen einbringen. Weiterlesen „Qualitätsbeirat & Kickoff weitere Entwicklung“

Es weihnachtet….

Wir wünschen allen Freundinnen und Freunden des Nordbahnhofs ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 2018 wird ein sehr spannendes Jahr, es wird sehr viel passieren und entschieden. Mehr dazu nach einer kurzen Weihnachtspause.

Anbei ein paar Winterbilder von einem Teil der Gstettn, die es so heute nicht mehr gibt.

Eure

IG Lebenswerter Nordbahnhof

 

Nachlese zur 11. Nordbahnhofvorlesung mit dem Thema: Gemeinschaftsräume – Was frustriert, was funktioniert?

Am 27. Juni fanden sich in der Nordbahn-Halle interessierte BewohnerInnen der umliegenden Wohnbauten ein um mit Beatrice Stude und Judith Schübl von der IG Nordbahnhof ein Stimmungsbild zu den bestehenden Gemeinschaftsräumen zu machen und um Ideen für eine andere Praxis der bestehenden und einen Lerneffekt für künftige Bauvorhaben zu sammeln. Zudem war die Nordbahnhofvorlesung auch die Auftaktveranstaltung für das Tandem-Team von Meike Schalk und Beatrice Stude, die im Rahmen des zweiwöchigen Arbeitsprozesses von Care+Repair des Architekturzentrums Wien, zum Thema << Common Spaces – für Gemeinschaft sorgen >> viele Projekte nach dieser Vorlesung begingen und BewohnerInnen als auch andere AkteurInnen interviewt haben Eine Dokumentation dieser Interviews des Arbeitsprozesses läuft derzeit.

Die wichtigsten Botschaften dieser Nordbahnhofvorlesung an PlanerInnen und BauträgerInnen haben wir nachfolgend zusammengefasst. Dies zeigt wie wichtig die Säule soziale Nachhaltigkeit, als Teil des 4-Säulen-Modells in den Bauträgerwettbewerben ist. Weiterlesen „Nachlese zur 11. Nordbahnhofvorlesung mit dem Thema: Gemeinschaftsräume – Was frustriert, was funktioniert?“

Muss es immer ein Kampf sein?

Eine Gstetten reserviert für die Allgemeinheit – für alle – als Ergebnis des Stadtentwicklungsprozesses mit Masterplanwettbewerb. Damit ist alles auf Schiene. Wohl kaum.

Denn die << Freie Mitte >> am Nordbahnhof ist in Gefahr ihres einzigartigen Charakters beraubt zu werden. Ein Blick zum << Park am Gleisdreieck >> in Berlin zeigt Parallelen auf, Parallelen, die sich in Wien nicht wiederholen sollten.

Weiterlesen „Muss es immer ein Kampf sein?“