Nordbahnhof – Konsens olè!

Yes we can!

Ich kann mich noch gut an den Infoabend zur aktuellen Widmung erinnern. Am Ende wurden viele Fragen gestellt, eine davon war: „Macht das überhaupt Sinn? Das ist doch eh schon eine beschlossene Sache!“.

Nun, wir können nun sagen, es hat Sinn gemacht. Ihr habt es wahrscheinlich eh schon aus den Medien erfahren, der MA48 Stützpunkt wird nicht an der Innstraße kommen, er wird nicht in der Flächenwidmung drinnen sein.

„Der Flächenwidmungsplan für das Nordbahnhofgelände wird keinen neuen Mistplatz ausweisen. Es gibt eine klare Stellungnahme des Bezirkes im Rahmen der öffentlichen Auflage, ein solches Projekt an diesem Standort nicht umzusetzen, und es gibt einen klaren Willen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Die Argumente, wonach es zu einem Verlust von notwendigen Wohnungen für die Stadt und auch von Freiraum für die zukünftigen Bewohner und Bewohnerinnen kommt, sind nachvollziehbar. Die Stadtplanung wird daher einen Flächenwidmungsplan ohne neuen Mistplatz vorlegen.“ Planungsstadträtin Maria Vassilakou im Falter

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Diskussionsreihe – Zukunft Nordbahnhof

Diese Woche beginnt eine sehr spannende Diskussionsreihe in im Stadtraum / Nordbahnhalle. In 3 Abenden werden wir über die Zukunft des Nordbahnhofs diskutieren.
Es ist ein tolle Gelegenheit sich mit sehr interessanten Akteur_innen am Nordbahnhof auszutauschen.

Diskussionsreihe „Zukunft Nordbahnhof – Reden Sie mit!“

7. September 2017: Welche Qualitäten braucht das Nordbahnviertel?

  • Themen: Wie schafft man eine lebendige Nachbarschaft? Wie eine gute Nahversorgung? Welchen Einfluss hat die Stadt und wo sind ihre Grenzen?
  • Teilnehmende: Gemeinderat Christoph Chorherr, Stadtbaudirektorin Brigitte Jilka,  Bernd Riessland (Vorstand Sozialbau AG) Christian Peer (TU Wien), Peter Rippl (IG Lebenswerter Nordbahnhof)

14. September 2017: Freie Mitte – neue Wege in der Freiraumplanung

  • Themen: Wie integriert man eine Stadtwildnis inmitten von Neubauten? Welche Chancen bieten sich durch halbwilde Natur?
  • Teilnehmerende: Bernd Vlay (Studiovlay), Thomas Proksch (Land in Sicht), Isabel Wieshofer (MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung) sowie Vertreterinnen und Vertreter der MA22 – Umweltschutz

12. Oktober 2017: Nord(west)bahnhof als Erinnerungsort

  • Themen: Wie kommt es, dass ein Bahnhof unsichtbar wird? Welche Bedeutung hatten die Bahnhöfe für die Versorgung Wiens? Was soll an die Eisenbahn-Geschichte zukünftig erinnern?
  • Teilnehmende: Michael Zinganel und Michael Hieslmair (MHMZ), Bernhard Hachleitner (Historiker), Sandor Bekesi (Wien Museum) sowie Anrainerinnen und Anrainer

 

 

 

 

Wien Heute am Nordbahnhof

Im Laufe der Jahre gab es am Nordbahnhof immer wieder Konflikte oder Themen, die einen Schaden für die Entwicklung am Nordbahnhof bedeutet hätten. Bis jetzt konnten wir unsere Anliegen immer ausführlich besprechen und haben mehrmals eine gute Lösung gefunden.

Beim Mistplatz ist das nun aber anders. Der Verweis auf den laufenden Widmungsprozess ist uns zu wenig. Denn wenn alles entschieden ist, kann man zwar sicher nett miteinander plaudern, aber bewirken kann man nichts mehr.

So berichtet Wien Heute von dem Ärger am Nordbahnhof, der Beitrag bringt das Problem sehr gut auf den Punkt. In der kurzen Zeit hat man natürlich nicht die Möglichkeit alle Argumente zu bringen, die findet ihr in unserer Stellungnahme.

Für weitere Medientermine sind wir offen. Schreibt uns einfach ein Email: nordbahnhofgebiet@gmail.com