Info-Abend der ÖBB 16. Februar

Es geht los!

Am 16.2.2017 um 17:00 findet ein Info-Abend der ÖBB statt.
Ort:  Veranstaltungssaal vom Wohnprojekt Wien, Krakauerstraße 19, 1020 Wien.

Mit dem Info-Abend werden wichtige Weichen für die Zukunft des Nordbahnhofes gestellt. Der nächste Bauabschnitt „Wohnallee mit Bildungscampus“ beginnt und wir Bewohner_innen warten schon sehnsüchtig auf Infos. Baustellenlogistik, Naturschutz und Gebäude, Bildungscampus, Verkehr, alles wichtige Themen, für die es Ansprechpartner geben wird.

Wir haben uns mit dem Bereich sehr ausgiebig beschäftigt, hier die relevanten Links:

Stellungnahme zur Flächenwidmung “Wohnallee mit Bildungscampus”

Bruno-Marek-Allee – ein städtischer Boulevard

Weitere Informationen zum neuen Bildungscampus am Nordbahnhof

Siegerprojekt Bildungscampus Nordbahnhof

Die Veranstaltung wurde in der Nordbahnhof Facebookgruppe auch gleich heftig diskutiert. Hier spielt vor allem die Baustellenstraße eine Rolle.
Die Frage ist sicher sicher nicht sehr einfach zu lösen und eine wirklich optimale Lösung ist schwierig zu finden. Das hier nicht durch die zukünftige „Freie Mitte“ gefahren wird sehen wir grundsätzlich positiv. Der Bereich wäre für uns Bewohner_innen sonst auf Jahre hinaus nicht zugänglich gewesen und sehr viele Menschen nutzen bereits jetzt den Freiraum.
Zusätzlich warten wir alle schon sehr auf das lange angekündigte Infocenter beim Wasserturm. Einen ersten Vorgeschmack gab es letzte Woche, das Architekturzentrum Wien besucht den Nordbahnhof! AZW – Care + Repair im Rahmen der Vienna Biennale 2017
Schade, wenn hier und bei vielen anderen Veranstaltungen die LKW´s durchfahren.

Welche Möglichkeiten bieten sich sonst noch an?

Wir haben einen sehr pragmatischen Zugang. Es gibt bereits bestehende Baustellenausfahrten beim AustriaCampus der Signa. Das bietet sich an. Die dortige Unterführung ist 36m breit, genug Platz um sich das Gelände zu teilen. Zusätzlich, sind die Baufelder 11 & 14 die ersten die bebaut werden. Also sollte man auch dort mit den Arbeiten beginnen.
baustellenstrasse-blogEine andere Variante auf die wir auch hinweisen wollen, ist die Unterführung bei der Taborstraße. Die Variante bietet sich an und hat viele Vorteile. Hier fährt man von Baufeld 14 entlang der Kohlenrutsche bis zum ehemaligen Loomis Gelände und durch die Unterführung Taborstraße. Bei der Kreuzung Nordbahnstraße hat man sogar noch alle Ampelanlagen aus der Zeit der Nutzung durch die Fa. Loomis. Dann weiter über die Innstraße.
Die Aufgabe ist sicher nicht leicht zulösen. Man sollte aber flexibel bleiben und Lösungen nicht einzementieren.

Mindestens ebenso wichtig wie das Thema Baustellenstraße ist eine umweltorientierte Baustellenabwicklung. Hier gibt es bereits sehr viel Erfahrung in Wien und auch eigene Richtlinien z.b. RUMBA oder die ÖKOKAUF Richtlinie. Auch hier hoffen wir auf neue Infos.
Der Wind ist im dem Bereich sehr stark, hier wird es wichtig sein, lang offene Flächen zu vermeiden oder zu befestigen. z.b. mit Bepflanzungen.

Mehr Infos gibt es sicher am 16. Februar.

Wir sind uns sicher, dass viele Bürger_innen den Abend besuchen. Viel Publikum zeigt das hohe Interesse am Nordbahnhof. Der Info-Abend soll für uns ein Startschuß für den nächsten Schritt der Bürgerbeteiligung sein.

 

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Nahversorgung in Stadtquartieren

Spannender Artikel zum Thema „Nahversorgung“

Prof. Andreas Novy und die Stadtplanerin Beatrice Stude haben einen Artikel über die Wichtigkeit der Nahversorgung in Stadtquartieren verfasst. Hier beschreiben sie die vielzähligen Aspekte sowie Handlungsansätze zur Unterstützung der Nahversorgung im weiteren Sinne, die sie mit ExpertInnen und PraktikerInnen in ihrem Workshop auf dem „Gute Leben für alle“ Kongress Anfang Februar 2017 diskutieren werden. Der Artikel beleuchtet das Thema Nahversorgung aus dem Blickwinkel der Mobilität, der (Grätzel)Gemeinschaft und der Ressourcenschonung. Den ganzen Artikel zum Nachlesen findet ihr hier: http://www.guteslebenfueralle.org/de/blog/nahversorgung-fuer-alle-in-der-donaustadt.html

Nahversorgung birgt  natürlich auch für das Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof viele Chancen – vor allem wenn Nahversorgung so verstanden wird, wie die AutorInnen im Artikel darlegen:

Als von unten vernetzte, daseins- und nah-versorgende Wirtschaft bildet sie das Rückgrat jedes lebenswerten Ortes, denn zu Nahversorgung zählt nicht nur der Lebensmitteleinzelhandel, sondern insbesondere eine ausreichende soziale Infrastruktur und dezentrale Kulturangebote, mit und für die Menschen vor Ort, der Pflegebereich, die Kinderbetreuung, Gastronomie, Banken, Schulen, medizinische Versorgung, Erholung und Freizeitangebote. (http://www.guteslebenfueralle.org/de/blog/nahversorgung-fuer-alle-in-der-donaustadt.html)

Die Ausgestaltung der Nahversorgungsmöglichkeiten am Nordbahnhof wird in den kommenden Jahren festgelegt. Es bleibt zu hoffen, dass die vielen Vorteile der Nahversorgung in der weiteren Entwicklung des Nordbahnhofs mitgedacht werden und Nahversorgung nicht nur als Einkaufsmöglichkeit verstanden wird. Konkrete Ideen und Wünsche zu den Nahversorgungsangeboten im Nordbahnhofviertel haben wir im Rahmen der Nordbahnhofvorlesung zur Bruno Marek Allee schon gesammelt und zum Nachlesen auf unseren Blog gestellt. (https://nordbahnhof.wordpress.com/2016/04/30/bruno-marek-allee-eine-lebendige-geschaeftsstrasse/).

Wer sich weitere Inspirationen holen und gern in Dialog zum „Guten Leben für alle“ treten möchte, kann sich bei uns oder bei „Gutes leben für alle“  informieren. Der Kongress findet gerade statt und bietet sehr spannende Vorträge.